-nah

-nah [na:] <adjektivisches Suffixoid>:
1. in einer als positiv empfundenen Weise mit direktem Bezug zu dem im Basiswort Genannten, darauf gerichtet, daran orientiert /Ggs. -fern/: bürgernah; gegenwartsnah; klientennah; lebensnah; praxisnah; verbrauchernah; wirklichkeitsnah; zeitnah.
Syn.: -betont, -bezogen, -orientiert.
2.
a) dem im Basiswort Genannten in Art o. Ä. nahestehend, ihm ähnelnd, Verbindungen dazu aufweisend:
bluesnah; gewerkschaftsnah; landwirtschaftsnah (Unternehmen); mafianah; polizeinah; SPD-nah.
b) in der Nähe von dem im Basiswort Genannten, sich dicht daran befindend:
frontnah; grenznah; körpernah; <elliptisch> fußnahe Polizeireviere (Polizeireviere, die so nahe liegen, dass sie zu Fuß erreicht werden können).

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-nah:
1. drückt in Bildungen mit Substantiven aus, dass die beschriebene Sache auf jmdn., etw. ausgerichtet ist, sich an jmdm., etw. orientiert:
patienten-, verbrauchernah, marktnah.
2. drückt in Bildungen mit Substantiven aus, dass sich die beschriebene Sache in der Nähe von etw., dicht an etw. befindet:
city-, front-, uninah.
3. drückt in Bildungen mit Substantiven aus, dass die beschriebene Person oder Sache in enger Beziehung zu jmdm., etw. steht oder jmdm., etw. ähnelt:
gewerkschaftsnah;
SPD-nah.

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-nah: 1. drückt in Bildungen mit Substantiven aus, dass die beschriebene Sache auf jmdn., etw. ausgerichtet ist, sich an jmdm., etw. orientiert: patienten-, verbrauchernah. 2. drückt in Bildungen mit Substantiven aus, dass sich die beschriebene Sache in der Nähe von etw., dicht an etw. befindet: city-, front-, uninah. 3. drückt in Bildungen mit Substantiven aus, dass die beschriebene Person oder Sache in enger Beziehung zu jmdm., etw. steht oder jmdm., etw. ähnelt: blues-, gewerkschaftsnah; SPD-nah.

Universal-Lexikon. 2012.

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